Brainrot – Schon einmal davon gehört? Vielleicht litten Sie selbst bereits daran, ohne es zu wissen.
So macht sich Brainrot bemerkbar.
Von Lukas Böhl
Zunächst einmal sollte klargestellt werden, dass es sich bei „Brainrot“ nicht um einen medizinischen Fachbegriff handelt. Der Begriff entstammt dem Internet und beschreibt Symptome, die sich beim übermäßigen Konsum sinnfreier Inhalte auf Social Media einstellen.
Was mit Brainrot gemeint ist
Brainrot ist sowohl Symptom als auch Ursache. Übersetzt würde man von „Gehirnfäulnis“ sprechen. Diese Fäulnis („rot“) des Gehirns („brain“) tritt auf, wenn man zu viel belanglosen Content im Internet konsumiert und das Denken „matschig“ wird. Brainrot kann sich gleichzeitig auch auf die Inhalte selbst beziehen. Oberflächliche Inhalte jeglicher Art im Internet werden ebenfalls als Brainrot bezeichnet.
Die Symptome von Brainrot
Brainrot äußert sich in verschiedenen Symptomen, darunter:
Beispiele für Brainrot-Inhalte
Brainrot-Inhalte umfassen meist sich wiederholende, leicht konsumierbare und süchtig machende Inhalte, die darauf abzielen, die Aufmerksamkeit zu fesseln. Einige Beispiele für solche Inhalte sind:
Brainrot als Beleidigung
Brainrot kann auch als abfälliger Begriff für einen vermeintlich dauerhaften, geistigen Zustand von Personen genutzt werden. Jugendlichen, die viele Slang-Wörter aus dem Internet verwenden, wird häufig vorgeworfen, an Brainrot zu leiden. Die „Gehirnfäulnis“ wird in diesem Zusammenhang nicht nur als vorübergehend, sondern als dauerhaft beschrieben und dient eher als Beleidigung denn als sachliche Beschreibung.
Fazit
Brainrot ist kein medizinischer Zustand, sondern ein Phänomen unserer digital geprägten Gesellschaft, das die Auswirkungen übermäßigen, oberflächlichen Medienkonsums beschreibt. Während unterhaltsame Inhalte und kurze Videos zwischendurch für Abwechslung sorgen, kann ständiger Konsum die geistige Klarheit beeinträchtigen und zu Ermüdung und Konzentrationsschwäche führen. Mit bewusstem Medienverhalten, Pausen und einem abwechslungsreichen Alltag kann man jedoch gegensteuern und das Gehirn vor Überlastung schützen. Letztlich liegt es an jedem Einzelnen, die Balance zwischen digitaler Unterhaltung und geistiger Gesundheit zu finden.
Die Formulierungen des Textes wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) überarbeitet und anschließend von einer Redakteurin/einem Redakteur überprüft.