dpa Regensburg.
Zwei neue Studien sollen zur Aufarbeitung der Gewaltvorfälle bei den Regensburger Domspatzen beitragen. Vertreter der Universität Regensburg und der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden stellen ihre Forschungsergebnisse heute um 11.00 Uhr vor. Die Arbeiten decken den Zeitraum 1945 bis 1995 ab. Zum Missbrauchsskandal in den Einrichtungen der Regensburger Domspatzen war 2017 ein Abschlussbericht vorgelegt worden, demzufolge mindestens 547 Chorsänger Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt wurden.