Seit fünf Jahren werden im Rems-Murr-Klinikum Winnenden 70 Betten vorgehalten, für die es bislang noch keinen Investitionszuschuss des Landes gab. Die jetzt zugesicherte Förderung verändert die Geschäftsbilanz des Klinikums sehr zum Positiven. Foto: E. Layher
WINNENDEN (rmk). Das Land Baden-Württemberg hat in einem Schreiben an die Rems-Murr-Kliniken offiziell bestätigt, dass die Fördermittel in Höhe von 9,85 Millionen Euro für die 70 bereits gebauten Betten des Rems-Murr-Klinikums Winnenden festgesetzt werden. Zu den Fördermitteln werden Kosten angerechnet, die auf Grundlage des förderrechtlichen Prüfverfahrens ermittelt wurden. Der auszuzahlende Förderbetrag beträgt damit insgesamt über 11 Millionen Euro.
„Wir haben es jetzt schwarz auf weiß, dass wir einen zentralen Meilenstein der Medizinkonzeption erreicht haben: die Nachförderung der bereits gebauten 70 Betten im Rems-Murr-Klinikum Winnenden“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Rems-Murr-Kliniken, Landrat Richard Sigel. „Dies ist eine sehr gute Nachricht zur ersten Sitzung des neuen Kreistags und zeigt, dass sich die Anstrengungen der vergangenen Jahre gelohnt haben. Wir werden diese erfolgreiche, transparente und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Kreistag, im Aufsichtsrat und mit dem Sozialministerium fortsetzen“, so Sigel. Auch der Geschäftsführer der Rems-Murr-Kliniken, Marc Nickel, freut sich über das Schreiben: „Diese Bestätigung ist der Lohn harter Arbeit. Bei uns sorgen sich Pflegekräfte und Ärzte rund um die Uhr um die Patienten. Und das Management verbessert kontinuierlich die Prozesse und macht sich Gedanken, wie wir noch besser werden können. Alles, um den Menschen im Rems-Murr-Kreis eine gute medizinische Versorgung bieten zu können. Der Brief vom Sozialministerium ist deswegen nicht einfach nur eine Bestätigung über eine Geldsumme, sondern eine Bestätigung für alle Mitarbeiter, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Der Bewilligung der Nachförderung waren intensive Vorbereitungen und Gespräche vorausgegangen. Wesentlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Sozialministerium war die umfangreiche Medizinkonzeption, die nach einjähriger Ausarbeitung und Beratung im April 2017 mit breiter Mehrheit vom Kreistag beschlossen wurde.