Weil Zutaten für Burger Kolibakterien enthielten, sind in den USA zahlreiche McDonald’s-Kunden erkrankt. Ein Frau starb an den Folgen der Bakterieninfektion. Was sind diese Keime und was macht sie so bedrohlich?
Ein McDonald’s-Schild ist an einer Filiale des Fast-Food-Konzerns in Salt Lake City (US-Bundesstaat Utah) zu sehen.
Von Markus Brauer/dpa
Der Aktienkurs von McDonald’s ist abgesackt, nachdem Restaurants der Kette in mehreren US-Bundesstaaten mit einem Kolibakterien-Ausbruch in Verbindung gebracht wurden.
Nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC starb eine ältere Person und zehn wurden in Krankenhäusern behandelt. Insgesamt seien 49 Fälle in zehn Bundesstaaten bekanntgeworden, die meisten in Colorado und Nebraska. Der Aktienkurs der weltgrößten Fast-Food-Kette fiel im nachbörslichen US-Handel zeitweise um mehr als sechs Prozent.
E. COLI OUTBREAK: CDC is investigating 49 illnesses in 10 states linked to McDonald’s Quarter Pounder hamburgers. If you ate a Quarter Pounder hamburger from McDonald’s and have severe symptoms of E. coli, contact your healthcare provider. https://t.co/g87itkupCQpic.twitter.com/gHzUKCnTi9 — CDC (@CDCgov) October 22, 2024
Was sind Kolibakterien?
Zwiebeln im Quarter Pounder waren schuld
Laut McDonald’s werden als Auslöser geschnittene Zwiebeln vermutet, die nur im Quarter Pounder verwendet werden, dem amerikanischen Pendant des Hamburger Royal. Sie seien von einem Lieferanten gekommen, der drei Verteilzentren versorge. In fünf Bundesstaaten und Teilen von sieben weiteren werde nun der Quarter Pounder vorläufig aus dem Angebot genommen.