dpa Berlin.
Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels, sieht in der Forderung der neuen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nach einem Wehretat in Höhe von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts ein „Pokern in Tarifverhandlungen“. „Sie fordert tapfer mehr, damit am Ende genau die 1,5 Prozent, auf die man sich eigentlich in der Koalition schon geeinigt hat, auch wirklich rauskommen“, sagte der SPD-Politiker dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Niemand plane eine Zwei-Prozent-Bundeswehr. Das wären 77 Milliarden Euro im Jahr 2024, so Bartels.