Acht Fuchswelpen ausgesetzt: Mehrere Tiere sterben

dpa/lsw Herbolzheim. Auf einem Acker zwischen Herbolzheim (Kreis Emmendingen) und Ringsheim sind acht Fuchswelpen ausgesetzt worden. Zwei der wenigen Tage alten Tiere waren bereits tot, als Feldarbeiter sie Mitte März fanden. Die Füchse waren unter einer mit Steinen beschwerten Plastikplane versteckt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Zunächst waren sie für Hundewelpen gehalten worden. Das Ergebnis einer gentechnischen Untersuchung steht noch aus.

Der Schriftzug „Polizei“ auf einem Schild am Gebäude einer Polizeiinspektion. Foto: picture alliance / Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild

Der Schriftzug „Polizei“ auf einem Schild am Gebäude einer Polizeiinspektion. Foto: picture alliance / Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild

Die Polizei geht momentan davon aus, dass jemand die Tiere aus einem Fuchsbau geholt und unter die Plane gesteckt hat, wohl damit sie dort verhungern. Mittlerweile seien drei weitere Tiere gestorben. Um die Überlebenden kümmert sich nun die Wildtierhilfe Karlsruhe. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Jagdwilderei.

© dpa-infocom, dpa:210322-99-925230/2

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Erstellt:
22. März 2021, 16:06 Uhr

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