Ausgeruht in die Königsklasse
Am Freitag empfängt der VfB in der Liga Union Berlin – und kann sich danach vorbereiten wie lange nicht.
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© Baumann
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: Reisen, spielen, regenerieren.
Von Gregor Preiß
Stuttgart - Immerhin kamen die Profis des VfB Stuttgart von ihrer Dienstreise aus Regensburg pünktlich nach Hause. Wenn auch wieder spät in der Nacht. Erschöpft fielen die Vielspieler nach dem 3:0-Erfolg im DFB-Pokal beim Zweitligisten Jahn Regensburg in ihre Betten. In ihre eigenen. Denn die ungewöhnliche Reiserei mit drei Auswärtsspielen binnen sechs Tagen (Belgrad, Bremen, Regensburg) hatte nun ihr Ende gefunden.
Gerne hätte man beim Club aus Cannstatt nach der aufreibenden und sportlich versöhnlich zu Ende gegangenen Tour ein wenig durchgeschnauft. Doch lässt der Spielplan der Deutschen Fußball Liga (DFL) das nicht zu. Das nächste Bundesligaspiel ist bereits auf Freitag angesetzt: Um 20.30 Uhr gastiert Union Berlin in der MHP-Arena.
Nach der Partie beim SV Werder (2:2) artikulierten die Stuttgarter Verantwortlichen bereits ihren Unmut. Nun, mit etwas Abstand, will man es nehmen, wie es kommt. „Der Zeitraum ist schon knapp gewählt“, sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth, „aber wir nehmen es, wie es auf dem Spielplan steht.“ Auch Trainer Sebastian Hoeneß wollte nicht lamentieren. Denn: „Es hat auch schon andere Mannschaften so erwischt.“
Mit dem Blick auf die kommende Woche ist der Bundesliga-Neunte dafür im Vorteil. Während etwa die Bayern, Leipzig und Leverkusen in der Bundesliga am Samstag und in der Champions League schon wieder am Dienstag ran müssen, bleiben dem VfB bis zu seinem Aufeinandertreffen mit Young Boys Bern am Mittwoch (21 Uhr) gleich zwei Tage mehr zur Regeneration. Fazit Hoeneß: „Dann können wir ein sehr, sehr wichtiges Spiel mit etwas mehr Zeit angehen.“