Kurorte und Heilbäder
Baden-Württemberg als Bäderland Nummer Eins
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gibt mit „Ausgezeichnet lebenswert!“ den Startschuss für einen thematischen Schwerpunkt im Rahmen der großen „DU. bist Tourismus“-Initiative zur Steigerung der Tourismusakzeptanz im Land.

© TMBW_Düpper
Baden-Württemberg verfügt über 55 höher prädikatisierte Heilbäder und Kurorte.
Von red
Heilklima, Thermalwasser, Moor oder Kneippen – im Bäderland Nummer Eins gibt es verschiedene Möglichkeiten für Erholungssuchende und Gesundheitsurlauber. Fast jede vierte touristische Übernachtung findet in einem der 55 höher prädikatisierten Heilbäder und Kurorte in Baden-Württemberg statt. Damit sind sie wichtige Tourismustreiber. Bei einer solchen Prädikatisierung handelt es sich um die Anerkennung von Kur- und Erholungsorten als ein Gütesiegel für Qualität und Fachkompetenz.
Nicht nur Gäste, sondern auch Bewohner profitieren von den Ruhe- und Kraftquellen, die einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität leisten. Knapp zwei Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner Baden-Württembergs gehen gerne in die eigenen Heilbäder und Kurorte. Genau diesen Mehrwert soll die Initiative „Ausgezeichnet lebenswert!“ vermitteln. Sie hebt die Bedeutung der knapp 300 Kur- und Erholungsorte und insbesondere der 55 höher prädikatisierten Heilbäder und Kurorte hervor und richtet sich vor allem an deren Bewohner.
Mehrwert von Heilbädern und Kurorten für alle
Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus sagt: „Die medizinische Versorgung, der öffentliche Nahverkehr und die Kulturangebote wären ohne Heilbäder und Kurorte am jeweiligen Standort oft nicht in diesem Maße vorhanden. Ziel von ‚Ausgezeichnet lebenswert!‘ ist es, ein gegenseitiges Verständnis zu schaffen und den Bewohnern vor Ort zu verdeutlichen, welchen Mehrwert Heilbäder und Kurorte für die eigene Lebensqualität insbesondere im ländlichen Raum bieten. Gerade auch jüngere Zielgruppen sollten angesprochen werden, wenn es um die hohe Bedeutung der Prävention zur Gesundheitsförderung im Zusammenhang geht. Heilbäder und Kurorte leisten hier einen wichtigen Beitrag.“
Ziel der Initiative ist es, den Bewohnern einerseits die wirtschaftlich-touristische Bedeutung aufzuzeigen, und andererseits zu verdeutlichen, welchen Mehrwert Heilbäder und Kurorte für die eigene Lebensqualität bieten. Begleitend zur Initiative hat das Tourismus-Beratungsunternehmen dwif-Consulting untersucht, wie die Menschen das Thema Prädikatisierung von Reisezielen in Baden-Württemberg wahrnehmen.
Meinung der Bewohner gegenüber Prädikat ambivalent
Die Befragten, zwischen 18 und 30 Jahren, verbinden durchaus positive Eigenschaften mit der Prädikatisierung der Kur- und Erholungsorte wie beispielsweise „gesund“, „gastfreundlich“ und „entspannend“ – jedoch nur wenige schreiben ihnen Attribute wie „innovativ“, „mondän“ und „modern“ zu.
44 Prozent legen bei der Planung von Urlaubsreisen oder Tagesausflügen Wert auf prädikatisierte Orte. Und rund 90 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass staatlich anerkannte Kur- und Erholungsorte einen Mehrwert für die jeweilige Gemeinde haben, beispielweise im Hinblick auf die Imageverbesserung oder die höhere touristische Nachfrage. Insgesamt wird aus Sicht der Befragten laut der dwif-Untersuchung jedoch unterschätzt, dass die Prädikatisierung auch eine große Bedeutung für die Sicherung der medizinischen Versorgung und der Infrastruktur vor Ort haben kann. Genau hier setzt die Initiative an.
Mehr Informationen zur Initiative für mehr Tourismusakzeptanz gibt es auf der Webseite von DU. bist Tourismus. Weitere Informationen zu den Kur- und Erholungsorten in Baden-Württemberg bietet "Ausgezeichnet lebenswert".