Dirigent verabschiedet sich

dpa/lsw Ludwigsburg. Nach vier Jahren am Pult verabschiedet sich der Finne Pietari Inkinen als Dirigent der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Mit der letzten Saison von Thomas Wördehoff als Intendant ende auch der Vertrag des Chefdirigenten, teilte eine Sprecherin der Festspiele am Mittwoch mit. Inkinen werde das Orchester noch dreimal leiten und sich bei einem Konzert am 20. Juli verabschieden. Er gilt als Experte für Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit Wördehoff stellte der 39-Jährige unter anderem Werke von Jean Sibelius, Dmitri Schostakowitsch, Einojuhani Rautavaara und Gustav Mahler in Ludwigsburg vor.

Wördehoff hatte Inkinen 2013 erstmals nach Ludwigsburg eingeladen. Der 39-Jährige, der auch als Violinsolist bekannt wurde, ist auch Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern sowie des Japan Philharmonic Orchestra und der Prager Symphoniker.

Über einen Nachfolger entscheidet der neue Intendant der Schlossfestspiele, der Regisseur und Produzent Jochen Sandig. Er wird das renommierte Kulturfestival von Oktober 2019 an leiten. Die Schlossfestspiele zählen zu den ältesten Klassikfestivals in Deutschland. Sie existieren seit 1932, allerdings nicht durchgängig.

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Erstellt:
19. Juni 2019, 10:39 Uhr

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