Grün-Schwarz will sich um Gesundheitswirtschaft kümmern

dpa/lsw Stuttgart. Die Gesundheitsbranche im Land ist wichtig. Baden-Württemberg soll führender Standort für Forschung und Entwicklung sein. Doch der Sektor steht vor großen Herausforderungen.

Winfried Kretschmann (Bündnis90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, gestikuliert beim Reden. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Winfried Kretschmann (Bündnis90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, gestikuliert beim Reden. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Die grün-schwarze Landesregierung will Baden-Württemberg als Gesundheitsstandort nach vorne bringen. Ähnlich wie schon mit der Automobilindustrie sucht das Land seit einem Jahr mit der Gesundheitsbranche den direkten Austausch, um den Wandel des Sektors zu begleiten. Dazu wurde das „Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg“ eingerichtet. Am Dienstag zieht das Kabinett Bilanz und befasst sich mit dem ersten Jahresbericht des Forums.

Es gehe um bisher durchgeführte und geplante Umsetzungsschritte, sagte ein Regierungssprecher. Nach der Sitzung will Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) die Öffentlichkeit um 12.00 Uhr gemeinsam mit Sozialminister Manne Lucha (Grüne), Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) informieren.

Im Kabinett soll es auch um die Finanzierung der sogenannten großen Wendlinger Kurve an der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm gehen. Die rund 100 Millionen Euro Gesamtkosten des zweigleisigen Baus übernehmen Bund, Land, der Verband Region Stuttgart und die Region Neckar-Alb. Geplant ist, die Strecke gemeinsam mit dem Projekt Stuttgart 21 im Dezember 2025 in Betrieb zu nehmen. Die im Verband beteiligten Kreise Tübingen, Reutlingen und Zollernalb erhoffen sich durch ein zweites Gleis eine bessere Anbindung an den Stuttgarter Flughafen und den neuen Hauptbahnhof.

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Erstellt:
8. Juli 2019, 18:14 Uhr

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