Hayek-Preise für Margrethe Vestager und Wolfgang Clement
dpa/lsw Freiburg. Die EU-Kommissarin Margrethe Vestager und Ex-Minister Wolfgang Clement bekommen die diesjährigen Hayek-Preise. Vestager will Chefin der EU-Kommission werden

Margrethe Vestager. Foto: Nikolai Linares/Ritzau Scanpix/AP/Archivbild
Die EU-Kommissarin für Wettbewerb, Margrethe Vestager, erhält heute in Freiburg den diesjährigen internationalen Preis der Hayek-Stiftung. Die Politikerin aus Dänemark wird nach Angaben der Preisstifter für ihr Engagement für einen fairen Wettbewerb in Europa gewürdigt. Übergeben wird ihr der Preis von Alt-Bundespräsident Horst Köhler. Den Publizistik-Preis erhält der frühere SPD-Politiker und Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement. Vergeben werden die undotierten Preise von der in Freiburg ansässigen Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung.
Die zu den Liberalen gehörende Vestager will Chefin der EU-Kommission und damit Nachfolgerin von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker werden. Sie hat jedoch, wie die anderen Kandidaten auch, bislang keine Mehrheit.
Die Hayek-Preise werden seit 2001 alle zwei Jahre vergeben. Sie sind nach dem Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek (1899-1992) benannt, der in Freiburg wirkte. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die Alt-Bundespräsidenten Joachim Gauck und Roman Herzog, die frühere britische Premierministerin Margret Thatcher sowie Italiens früherer Regierungschef Mario Monti.