Hermann für gestaffelten Unterrichtsbeginn an Schulen
dpa/lsw Stuttgart. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hat sich dafür ausgesprochen, den Unterrichtsbeginn an Schulen nach hinten zu verschieben und zeitlich zu staffeln. Nach Angaben der „Südwest Presse“ (Mittwoch) verspricht er sich davon eine Entzerrung des morgendlichen Verkehrs auf den Straßen. „Wir müssen es schaffen, unsere Transportkapazitäten effizienter und zeiteffektiver zu nutzen. Das könnte gelingen, wenn wir den Schulbeginn besser verteilen“, sagte er der Zeitung. „Die größte Entzerrung wäre, wenn endlich nicht mehr überall der Schulbeginn ungefähr um 7.45 Uhr wäre.“

Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen), Verkehrsminister von Baden-Württemberg. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archiv
Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sagte der Zeitung: „Eine Entzerrung des morgendlichen Verkehrs, vor allem in den Städten, halte ich für sinnvoll.“ Sie wolle Überzeugungsarbeit leisten, dass Eltern ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule brächten. Zum späteren Unterrichtsbeginn äußerte sich Eisenmann aber zurückhaltend. Das regle die jeweilige Schule vor Ort selbst.