Ford-Rückruf

Hunderttausende Diesel-Autos müssen in die Werkstatt

Der Autobauer Ford muss einem Bericht zufolge weltweit knapp 769.000 Dieselfahrzeuge zurückrufen. Grund dafür seien Probleme mit dem Abgasreinigungssystem, teilte das Kraftfahrtbundesamt (KBA) mit.

Probleme mit Dieselmotoren von Ford.

© ZGS/NurPhoto/IMAGO/Jose Luis Torales

Probleme mit Dieselmotoren von Ford.

Von Michael Maier/AFP

Der Autobauer Ford muss einem Bericht zufolge weltweit knapp 769.000 Dieselfahrzeuge zurückrufen. Grund dafür sind Probleme mit dem Abgasreinigungssystem, wie die Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ unter Berufung auf das Kraftfahrtbundesamt (KBA) berichtete. In Deutschland sind demnach gut 164.000 Autos aus mehreren Baureihen betroffen. Das KBA bestätige gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die Rückrufaktion bevorsteht.

Mit wachsender Lebensdauer kommt es dem Bericht zufolge bei den betroffenen Dieselmodellen zu einer Erhöhung der Partikelbelastungen im Abgas. Einige Modelle fielen deshalb durch die Abgasuntersuchung. Werkstätten sollen eine Rekalibrierung der Dieselpartikelfilter-Regeneration durchführen und den Filter prüfen und gegebenenfalls tauschen.

Rückruf Ford Focus, Galaxy und Mondeo & Co.

Betroffen sind laut Zeitschrift unter anderem die Modelle Fiesta, Focus Galaxy und Mondeo der Baujahre 2014 bis 2020. Halterinnen und Halter werden über das KBA informiert, die betroffenen Fahrzeuge sollen dann nach und nach in die Werkstätten gebracht werden. Den Anfang soll laut dem Bericht der Ford Kuga machen.

Ford-Rückruf: Betroffene Modelle (Diesel)

  • B-Max
  • C-Max und Grand C-Max
  • S-Max
  • Galaxy
  • Fiesta
  • Focus
  • Mondeo
  • Eco Sport
  • Kuga
  • Ranger
  • Tourneo Connect
  • Tourneo Courier
  • Transit Connect
  • Transit Courier

Das Unternehmen bestätigte die Rückrufaktion für „ausgewählte Pkw und Nutzfahrzeuge mit Euro-6-Dieselmotoren“. Ford werde „die Kalibrierungssoftware der betroffenen Modelle aktualisieren“, hieß es weiter. Bis Ende 2024 will der Autobauer damit beginnen, erste Informationen an betroffene Halter zu schicken.  mic/mb/hol/afp

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Erstellt:
19. Dezember 2024, 10:34 Uhr

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