Iran: Syrien war nicht Ziel des Öltankers

dpa Teheran/London.

Der Iran hat Großbritannien im Streit um einen in Gibraltar festgesetzten Supertanker eindringlich gewarnt. „Falls die Briten sich von den USA beeinflussen und auf gefährliche Spielchen einlassen wollen, raten wir ihnen, dies lieber nicht zu tun“, sagte ein Außenamtssprecher. Nach der Festnahme des Kapitäns und Ersten Offiziers des Tankers gestern habe das iranische Außenministeriums zum vierten Mal binnen einer Woche den britischen Botschafter in Teheran einbestellt. Der Sprecher bestritt, dass Syrien das Ziel gewesen sei. Der Tanker „Grace 1“ ist nach seinen Worten zu groß, um in syrische Häfen einzulaufen.

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12. Juli 2019, 19:07 Uhr
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