Land sagt Ulm Hilfe für weitere Batterieforschung zu

dpa/lsw Ulm. Nach der umstrittenen Entscheidung für Münster als Standort einer Forschungsfabrik für Batteriezellen anstelle von Ulm hat Baden-Württemberg verstärkte eigene Anstrengungen auf diesem Gebiet angekündigt. Im Gegensatz zu Münster seien in Ulm bereits alle Voraussetzungen für die weitere Batterieforschung vorhanden, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am Montag bei einem Empfang zur Feier des traditionellen Ulmer Schwörmontags.

Eine Entscheidung für Ulm wäre zukunftweisend für Deutschland und Europa gewesen, sagte die Ministerin im Rathaus der Donaustadt. Baden-Württemberg werden diesen Weg mit Ulm weiter verfolgen und ein eigenes Konzept für die Batterieforschung erarbeiten.

„Wir werden Münster zeigen, dass wir schneller sind und dass wir besser sind - und das ist die richtige Antwort“, sagte Hoffmeister-Kraut vor geladenen Gästen, unter ihnen Wissenschaftler von Ulmer Forschungseinrichtungen. Die Entscheidung für Münster habe in ganz Deutschland Kopfschütteln ausgelöst, in Ulm sei man zu Recht verärgert und enttäuscht.

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Erstellt:
22. Juli 2019, 15:03 Uhr

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