Materialkosten und Investitionen senken Gewinn bei Würth
dpa/lsw Künzelsau. Steigende Einkaufspreise und weiterhin hohe Investitionen verringern den Gewinn des Werkzeug-Handelskonzerns Würth. Laut einer Mitteilung vom Mittwoch lag das Betriebsergebnis im ersten Halbjahr bei 340 Millionen Euro und damit 60 Millionen Euro niedriger als im selben Zeitraum des Vorjahres. „Wir gehen trotzdem davon aus, dass wir das Geschäftsjahr 2019 mit einem Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau abschließen werden“, betonte Würth-Chef Robert Friedmann. Im Mai war der Konzern noch von einer Steigerung im laufenden Jahr ausgegangen.

Das Logo der Würth-Gruppe ist an der Fassade eines Firmengebäudes zu sehen. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Der Umsatz wuchs um 5,2 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Treiber war erneut der Elektro-Bereich, allerdings auch aufgrund des Zukaufs eines spanischen Elektrogroßhändlers, wie Würth mitteilte.
Früher auf Schrauben spezialisiert, bietet Würth inzwischen auch Werkzeuge, Elektronik-Bauteile und Elektrogeräte oder chemische Produkte an. Weltweit arbeiten gut 77 000 Menschen für den Konzern, rund 24 000 davon in Deutschland.