Missbrauchsfall: Opfer-Mutter soll Täter erpresst haben

dpa Lügde.

Der Hauptangeklagte im Missbrauchsfall Lüdge wirft der Mutter eines Opfers vor, ihn über Monate erpresst zu haben. Das sagte der Verteidiger von Andreas V., Johannes Salmen, der dpa. Sein Mandant habe aus der Haft heraus Anzeige gegen die Frau gestellt. Die betroffene Mutter wies über ihren Anwalt die Anschuldigungen zurück. Über die mutmaßliche Erpressung hatten zuvor der WDR und die „Lippische Landeszeitung“ berichtet. Die Mutter hatte im Prozess um den hundertfachen sexuellen Missbrauch von Kindern bereits als Zeugin vor dem Landgericht Detmold ausgesagt.

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9. Juli 2019, 18:53 Uhr
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