Vorfall am Tübinger Bahnhof

Notarzt-Einsatz nach Streit zwischen Mann und Frau

Am Tübinger Bahnhof greifen sich am Dienstagnachmittag ein Mann und eine Frau gegenseitig an. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Tat machen können.

Das laute Telefonieren einer Frau im Zug störte einen Mann offenbar so sehr, dass die beiden anfingen sich zu beleidigen (Symbolbild).

© imago images/Future Image/Robert Schmiegelt

Das laute Telefonieren einer Frau im Zug störte einen Mann offenbar so sehr, dass die beiden anfingen sich zu beleidigen (Symbolbild).

Von red

Zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen einem Mann und einer Frau ist es am Dienstagnachmittag am Tübinger Bahnhof gekommen. Gegen 15:30 Uhr soll es nach Angaben der Polizei zunächst zu einer verbalen Streitigkeit zwischen einem 31-Jährigen und einer 32 Jahre alten Frau gekommen sein.

Beide Parteien fuhren laut aktuellen Erkenntnissen mit einem Regionalzug von Dusslingen nach Tübingen, als die 32- jährige Frau im Zug offenbar sehr laut in ihr Telefon gesprochen hatte. Dieses Verhalten störte den 31-Jährigen wohl so sehr, dass er die Reisende darauf ansprach. Bisherigen Informationen zufolge kam es anschließend zu massiven Beleidigungen beider Seiten,welche sich bis nach dem Ausstieg aus dem Zug am Bahnhof Tübingen hinzogen.

32-Jährige wurde bei Eintreffen der Rettungskräfte bewusstlos

Am Bahnhof Tübingen soll es dann zu ersten Übergriffen gekommen sein. Zeugenaussagen zufolge, schlug die Frau den Mann mit ihrer Hand gegen sein Ohr, weshalb der Mann wohl zurückgeschlagen haben soll. Mit Eintreffen der alarmierten Kräfte der Bundespolizei wurde die 32-jährige Frau plötzlich bewusstlos. Ein angeforderter Rettungswagen mit Notarzt brachte die Frau in ein Krankenhaus.

Der 31-Jährige wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen auf das Bundespolizeirevier gebracht. Die Polizei ermittelt gegen beide Beteiligten wegen des Verdachts auf Körperverletzung. Zeugen, die Hinweise zu der Tat machen können, werden gebeten, sich bei der ermittelnden Bundespolizei unter der Rufnummer 0711/87035-0 zu melden.

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Erstellt:
6. Dezember 2023, 11:22 Uhr

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