Reif fürs Museum: Stuttgart ehrt die Fantastischen Vier

dpa/lsw Stuttgart. Genau 30 Jahre nach dem ersten Auftritt in einem ehemaligen Kindergarten haben es die Fantastischen Vier ins Museum geschafft. In ihrer Heimatstadt Stuttgart werden sie für ihre Erfolge mit einer Ausstellung geehrt. Das ist selbst für die Rapper etwas Besonderes.

Die Fantastischen Vier. Foto: Britta Pedersen/Archivbild

Die Fantastischen Vier. Foto: Britta Pedersen/Archivbild

Die Fantastischen Vier sind reif fürs Museum. Das Stuttgarter Stadtpalais ehrt das rappende Quartett in den kommenden Wochen mit einer Ausstellung unter dem Titel „Troy“. Grund für die nach einem Fanta 4-Song benannte Schau ist der 30. Gründungstag der rappenden Lokalhelden: Ihre Erfolgsgeschichte begann mit dem ersten Konzert am 7. Juli 1989 in einem ehemaligen Kindergarten im Stuttgarter Stadtteil Wangen - auf einer improvisierten Bühne aus Euro-Paletten.

Michael „Michi“ Beck, Bernd Michael Schmidt alias Smudo, Thomas Dürr alias Hausmeister Thomas D und Andreas Rieke (And.Ypsilon) eröffnen heute die Ausstellung. Im Gespräch mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) erinnern sie sich dabei an die vergangenen Auftritte und Erfolge mit Hits wie „Die da!?“ oder „MFG“. Bereits am Nachmittag (16.00 Uhr) wollen sich die Musiker ins Goldene Buch ihrer Stadt eintragen.

„Uns war es wichtig, dass wir zu unserem 30-jährigen Bestehen zurück nach Stuttgart kommen““, zitiert das Stadtpalais im Vorfeld der Ausstellung die Musiker. „Dies ist der Ort, an dem wir unsere Kindheit verbracht haben. Hier nahm alles seinen Anfang.“

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Erstellt:
8. Juli 2019, 01:05 Uhr

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