Russische Rakete bringt deutsches Teleskop eRosita ins All

dpa Baikonur.

Das deutsche Röntgenteleskop eRosita ist heute mit dreiwöchiger Verspätung vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ins All gestartet. Pünktlich um 14.31 Uhr MESZ hob die russische Trägerrakete mit eRosita und einem russischen Teleskop an Bord ab. Der Start verlief ohne Zwischenfälle. In etwa drei Monaten sollen die Teleskope ihr 1,5 Millionen Kilometer entferntes Ziel erreichen, von dem aus sie eine kosmische Inventur des heißen Universums beginnen. eRosita soll Milliarden Lichtjahre entfernte Galaxien in bisher unerreichter Auflösung erforschen.

Zum Artikel

Erstellt:
13. Juli 2019, 15:47 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 15sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.