Regierungsbildung

Erste Sondierungen zwischen Union und SPD nach der Wahl

Wahlgewinner Merz will möglichst bis Ostern eine neue Regierung bilden. Nicht einmal eine Woche nach der Wahl gehen die Sondierungen los.

Für die Union traf unter anderem der CSU-Vorsitzende Markus Söder ein.

© Kay Nietfeld/dpa

Für die Union traf unter anderem der CSU-Vorsitzende Markus Söder ein.

Von dpa

Berlin - Fünf Tage nach der Bundestagswahl beginnen Union und SPD damit, die Möglichkeiten für die Bildung einer schwarz-roten Bundesregierung auszuloten. Führende Vertreter der drei Parteien wie die Vorsitzenden Friedrich Merz (CDU), Markus Söder (CSU) und Lars Klingbeil (SPD) trafen dazu am Morgen in Berlin in einem Gebäude des Bundestags ein. 

Bei dem Treffen dürfte es vor allem darum gehen, erste grobe Linien und einen Zeitplan für die Koalitionsverhandlungen abzustecken. Merz hat wiederholt deutlich gemacht, dass er angesichts der großen Herausforderungen keine Zeit verlieren und bis Ostern eine Regierung bilden möchte. Klingbeil betonte aber wiederholt, dass es keinen Automatismus einer Regierungsbeteiligung der SPD gebe.

Nach dpa-Informationen sollte es bei dem ersten Treffen auch darum gehen, atmosphärische Unstimmigkeiten aus dem Wahlkampf und den Tagen nach der Wahl zu bereinigen.

Wahlsieger Friedrich Merz will mit der SPD über eine Koalition verhandeln. (Symbolbild)

© Hendrik Schmidt/dpa

Wahlsieger Friedrich Merz will mit der SPD über eine Koalition verhandeln. (Symbolbild)

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Erstellt:
28. Februar 2025, 05:12 Uhr
Aktualisiert:
28. Februar 2025, 10:32 Uhr

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