Schwalbenschwanz auf Sommerflieder
Seltener Gast flattert in einen Garten in Oberweissach

© Brigitte Urbansky
Ein Schwalbenschwanz hat sich auf dem Sommerflieder niedergelassen. Foto: B. Urbansky
(inf). Ein seltener Gast hat dieser Tage den Garten von Brigitte Urbansky in Oberweissach besucht: ein Falter von ungewöhnlicher Figur, ganz anders als Bläuling und Kohlweißling, die man öfter zu Gesicht kriegt. Dieser Schmetterling war nun aber deutlich größer und hatte ein ganz eigenwilliges Muster in Gelb und Schwarz auf seinen Flügeln. Besonders kurios wirkten die Fortsätze an den Hinterflügeln, die wie kleine Schwänzchen rechts und links abstehen. Von der Schönheit des Falters ganz entzückt, sprang Brigitte Urbansky eilends nach ihrem Handy, um den schönen Besucher zu fotografieren – zugleich inständig hoffend, dass er sitzen bleiben möge. Der Schmetterling hielt still, er schien sich an seinem Platz auf dem blühenden Sommerflieder wohlzufühlen und machte sich erst nach einer ganzen Weile davon.
Doch wer war nun der Unbekannte auf den lilafarbenen Blüten? Der Fremde entpuppte sich beim Nachforschen als Schwalbenschwanz, eine echte Rarität, Schmetterling des Jahres 2006, mit bis zu acht Zentimetern Spannweite einer der größten Falter in Europa. „Die Natur schenkt uns Wunder“, sagt Brigitte Urbansky beglückt über das Erlebnis, das ihr so unverhofft in den Garten flatterte.
