„Troy“ bleiben: Ausstellung zu Fantastischen Vier

dpa/lsw Stuttgart. Vor 30 Jahren traten die Fantastischen Vier das erste Mal auf, nun sind sie nach zehn Studioalben und unzähligen Konzerten ein Fall fürs Museum. In ihrer Heimatstadt Stuttgart werden sie für ihre Erfolge mit einer Ausstellung geehrt.

Die Band "Die Fantastischen Vier" posiert auf der Preisverleihung "GQ Männer des Jahres" in Berlin für die Kameras. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Die Band "Die Fantastischen Vier" posiert auf der Preisverleihung "GQ Männer des Jahres" in Berlin für die Kameras. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Platten und Tickets, alte Computer, T-Shirts und jede Menge Fotos aus lange vergangenen Zeiten: Mit einem Griff in die Klamottenkiste und einer Vielzahl alter Bilder erinnert das Stuttgarter Stadtpalais an das erste Konzert der „Fantastischen Vier“ vor 30 Jahren in einem ehemaligen Stuttgarter Kindergarten. MIt zehn Studioalben, unzähligen Konzerten und Hits wie „Die da!?“, „MFG“ und „Tag am Meer“ haben die Stuttgarter nicht nur Pionierarbeit für den deutschsprachigen HipHop geleistet. Sie haben sich auch wieder und wieder neu erfunden, wie die Ausstellung unter dem Titel „Troy“ zeigt.

Eine Ausstellung, das ist auch für Michael „Michi“ Beck, Bernd Michael „Smudo“ Schmidt, Thomas Dürr alias Thomas D und Andreas Rieke, besser bekannt als And.Ypsilon, eine Premiere. Bis Ende März 2020 können vor allem Fans in Erinnerungen schwelgen in der chronologisch angeordneten Schau. Und haben sie ihre rappenden und reimenden Idole dann ausreichend gefeiert, gibt das Kino noch einen drauf: Am 15. September kommt die Dokumentation „Wer 4 sind“ in die Kinos.

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Erstellt:
8. Juli 2019, 14:58 Uhr

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