US-Regierung

Trump: Strafzölle auf Auto-Importe „rund um den 2. April“

US-Präsident Donald Trump hat sich zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Zollmaßnahmen geäußert. Mit seiner Zollpolitik zielt er besonders auch auf die EU.

Der US-Präsident plant Strafzölle auf Auto-Importe. (Archivbild)

© dpa/Alex Brandon

Der US-Präsident plant Strafzölle auf Auto-Importe. (Archivbild)

Von red/AFP

US-Präsident Donald Trump hat Strafzölle auf Auto-Importe für Anfang April in Aussicht gestellt. Auf die Frage, wann er sich eine Bekanntgabe der Maßnahme vorstellen könnte, sagte Trump am Freitag: „Vielleicht rund um den 2. April“. Weitere Angaben machte er zunächst nicht. 

Trump hatte am Donnerstag ein Dokument zur Vorbereitung sogenannter reziproker Zölle unterzeichnet. Er hält die USA im Handel mit anderen Ländern für benachteiligt. 

Nach einer umfassenden Untersuchung der einzelnen Handelsbeziehungen mit anderen Ländern sollen daher die Zollsätze angeglichen werden: Die USA sollen dann für bestimmte Produkte dieselben Zölle erheben, wie sie der jeweilige Handelspartner bei Einfuhr dieser Produkte aus den USA verlangt.

Ziel der Zollpolitik ist die EU

Trump zielt mit seiner Zollpolitik besonders auch auf die EU. So sagte der US-Präsident, die EU sei in ihrer Handelspolitik „absolut brutal“. Die EU erhebt bei der Einfuhr von Autos aus den USA zehn Prozent Zoll, andersherum verlangen die USA bislang 2,5 Prozent. Allerdings sind die US-Zölle auf andere Produkte, etwa auf leichte Nutzfahrzeuge, deutlich höher. Auch sind mehr US-Produkte beim Import in die EU gänzlich zollbefreit als EU-Produkte bei Einfuhr in die USA.

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Erstellt:
14. Februar 2025, 22:48 Uhr

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