Viele tote Bootsflüchtlinge vor Lampedusa befürchtet
dpa Rom.
Mindestens 13 Migranten sind bei einem Bootsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa ums Leben gekommen, es gibt viele Vermisste. Die geborgenen Leichen seien alle von Frauen, sagte ein Sprecher der Küstenwache. Das überladene Schiff hatte sich demnach kurz nach Mitternacht rund elf Kilometer der Küste der Mittelmeerinsel genähert. Wegen des Seegangs und weil die plötzliche Bewegung der Menschen an Bord es aus dem Gleichgewicht brachte, kenterte das Boot. Das Boot war in Tunesien in See gestochen.