Glücksindex
Welches Land hat den höchsten Glücksindex? - Die glücklichsten Länder 2025
Welches Land ist 2025 am glücklichsten – und warum? Der neue Weltglücksbericht zeigt überraschende Trends und verrät, was wirklich zählt, um zufriedener zu leben.

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Welches Land hat den höchsten Glücksindex 2025? Der Weltglücksbericht zeigt: Finnland bleibt Spitzenreiter. Erfahre, welche Länder am glücklichsten sind und warum!
Von Matthias Kemter
Jedes Jahr veröffentlicht das Wellbeing Research Centre der Universität Oxford in Zusammenarbeit mit Gallup und dem UN Sustainable Development Solutions Network den World Happiness Report. In diesem Bericht werden Länder weltweit nach ihrem Glücksniveau eingestuft. Doch welches Land hat den höchsten Glücksindex 2025? Hier erfahren Sie die aktuellen Ergebnisse und die Faktoren, die das Glücksempfinden beeinflussen.
Das glücklichste Land der Welt 2025
Auch in diesem Jahr führt Finnland die Liste der glücklichsten Länder an. Das nordische Land belegt seit mehreren Jahren den Spitzenplatz im Weltglücksbericht und setzt sich damit erneut gegen andere Nationen durch.
Die Top 10 der glücklichsten Länder 2025
Laut dem aktuellen Glücksindex belegen folgende Länder die vordersten Plätze:
Diese Länder zeichnen sich durch eine hohe Lebenszufriedenheit, soziale Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität aus. Deutschland liegt auf Platz 22.
Warum ist Finnland das glücklichste Land der Welt?
Finnland hält sich seit Jahren an der Spitze des Glücksindex. Doch was macht die Menschen dort so zufrieden? Der World Happiness Report 2025 hebt besonders folgende Faktoren hervor:
- Hohe soziale Unterstützung: Menschen in Finnland können sich auf ihre Gemeinschaft verlassen.
- Geringe Korruption: Das Vertrauen in Institutionen ist hoch.
- Ausgezeichnete Work-Life-Balance: Die Menschen genießen viel Freizeit und flexible Arbeitszeiten.
- Freier Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung: Ein starkes Sozialsystem sichert den Wohlstand.
- Starke Naturverbundenheit: Wälder, Seen und Outdoor-Aktivitäten fördern das mentale Wohlbefinden.
Ein interessanter Punkt: Die Wahrnehmung von Freundlichkeit und Großzügigkeit hat in Finnland eine besonders positive Wirkung. Eine Studie im Bericht zeigt, dass in den nordischen Ländern verlorene Geldbörsen am häufigsten zurückgegeben werden – ein Zeichen für gegenseitiges Vertrauen und Hilfsbereitschaft.
Wie wird der Glücksindex berechnet?
Der Weltglücksbericht basiert auf der sogenannten Cantril-Leiter, einer Skala von 0 bis 10, bei der Menschen ihr eigenes Leben bewerten. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind:
- Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf
- Soziale Unterstützung (Hilfe durch Familie oder Freunde)
- Gesunde Lebenserwartung
- Freiheit bei Lebensentscheidungen
- Großzügigkeit (z. B. Spenden, Ehrenamt)
- Geringe Korruption
Die Kombination dieser Faktoren führt zu einem umfassenden Bild der Lebensqualität in verschiedenen Ländern.
Gibt es Trends im Glücksindex?
Laut dem World Happiness Report 2025 gibt es einige bemerkenswerte Trends:
- Lateinamerikanische Länder (z. B. Costa Rica, Mexiko) gewinnen an Zufriedenheit, da enge Familienbindungen und ein positives Lebensgefühl eine große Rolle spielen.
- Wohlhabende westliche Länder wie die USA oder Kanada rutschen im Ranking ab, unter anderem wegen steigender sozialer Isolation.
- Politische Unsicherheiten und Konflikte senken das Glücksempfinden in bestimmten Regionen erheblich (z. B. Afghanistan, Libanon).
- Das „Benevolenz-Phänomen“ nach der Pandemie bleibt bestehen: Menschen helfen sich weltweit häufiger gegenseitig, was das Glücksniveau steigert.
Welches Land hat den niedrigsten Glücksindex?
Am Ende der Rangliste befindet sich 2025 Afghanistan, gefolgt von Libanon und Sierra Leone. Diese Länder kämpfen mit wirtschaftlicher Unsicherheit, politischen Krisen und sozialen Herausforderungen.
Fazit: Glück ist mehr als nur Wohlstand
Die glücklichsten Länder der Welt zeichnen sich nicht nur durch hohe Einkommen aus, sondern vor allem durch soziale Sicherheit, Vertrauen in andere und eine funktionierende Gemeinschaft. Finnland bleibt 2025 der Spitzenreiter, während sich Länder mit starken familiären und gesellschaftlichen Bindungen ebenfalls oben halten.