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Wie viel km muss man fahren, um die Batterie zu laden?
Wenn das Auto nicht mehr anspringt, muss die Batterie wieder geladen werden. Am einfachsten funktioniert dies nach einer kurzen Starthilfe durch das Fahren. Aber wie lange muss man eigentlich fahren, um die Batterie zu laden?

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Erfahren Sie, wie viel Kilometer bzw. wie lange Sie fahren müssen, um eine Autobatterie zu laden.
Von Matthias Kemter
Ist im Auto mal ein Stromverbraucher über Nacht an geblieben, ist die Autobatterie am nächsten Tag meist nicht mehr in der Lage, das Auto zu starten. In der Regel reicht hierfür eine kurze Starthilfe und das Fahrzeug springt wieder an. Damit die Spannung allerdings auch wieder für den nächsten Start ausreicht, muss die Autobatterie erst einmal geladen werden. Das funktioniert entweder über ein Ladegerät (jetzt auf Amazon kaufen / ANZEIGE) oder indem die Lichtmaschine die Batterie beim Fahren lädt. Hier stellt sich allerdings die Frage, wie viel Kilometer nun gefahren werden müssen, um die Batterie ausreichend zu laden?
Wie lange fahren, um die Autobatterie zu laden?: 30 - 60 Minuten
Die allgemeine Faustregel lautet, dass man nach einer Starthilfe mindestens 30 bis 60 Minuten fahren sollte. So sollte man auf eine Strecke von 50 bis 100 Kilometer kommen, wodurch sich gängige Batterien ausreichend laden lassen sollten.
Bei guten Bedingungen reicht oft bereits eine Strecke von etwa 30 Kilometern aus, um die Autobatterie ausreichend zu laden. Eine präzise Antwort mit einer genauen Kilometeranzahl gibt es allerdings nicht.
Auch die Empfehlungen des ADAC sind mit „eine längere Fahrzeit“ bzw. „eine längere Strecke am Stück“ sehr allgemein gehalten. Kein Wunder, denn die Ladezeit einer Autobatterie ist von den mehreren Faktoren abhängig:
Lese-Tipp: Wie lange hält eine Autobatterie?
Die Drehzahl des Motors ist heute übrigens weniger entscheidend dafür, wie schnell die Autobatterie geladen wird. Die Leistung der früher verbauten Gleichstromlichtmaschinen war zwar ausschließlich von der Drehzahl abhängig und so war auch die elektrische Leistung im Stand und im Leerlauf am geringsten bzw. reichte oft nicht zum Laden der Batterie aus, bei den heute verbauten Drehstromlichtmaschinen trifft dies allerdings nicht zu. Je nach Lichtmaschine steuern bzw. begrenzen hier Laderegler bzw. Motorelektronik zusätzlich die abgegebene Spannung, um diese zum einen stabil zu halten und zum anderen ein Überladen der Batterie zu verhindern. Schneller bzw. mit einer höheren Drehzahl zu fahren bedeutet also nicht immer auch ein schnelleres Laden.
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So laden Sie die Batterie beim Fahren am besten
Laut der ADAC-Pannenstatistik ist ein Ausfall der Batterie mit Abstand (46,3 Prozent) die häufigste Pannenursache. Ist die Batterie einmal leer, sollten Sie nach einer kurzen Starthilfe beim Aufladen während der Fahrt auf die folgenden Dinge achten: