Vermisstes Kind im Schwarzwald

Auf Wildkamera entdeckt – Jagdpächter gab entscheidenden Tipp

Am Dienstag verschwindet ein Zweijähriger in Hornberg im Ortenaukreis. Eine dramatische Suche mit hunderten Helfern beginnt – und findet dank des Tipps eines Jagdpächters ein Happy End.

Rund 250 Einsatzkräfte und 200 Freiwillige suchten nach dem Kind.

© IMAGO/Einsatz-Report24/IMAGO/Marco Dürr / EinsatzReport24

Rund 250 Einsatzkräfte und 200 Freiwillige suchten nach dem Kind.

Von Matthias Kapaun/afp

Dramatische Szenen spielten sich am Dienstag in Hornberg im Ortenaukreis ab. Ein zwei Jahre alter Junge war am Nachmittag vom Anwesen seiner Eltern verschwunden. Die Einsatzkräfte starteten eine groß angelegte Suche nach dem Kind – und bekamen den entscheidenden Tipp von einem Jagdpächter.

Mit einem Großaufgebot hatten die Einsatzkräfte stundenlang nach dem Zweijährigen gesucht, der letztlich wohlauf rund 1,2 Kilometer von seinem Zuhause entfernt gefunden wurde, wie die Polizei Offenburg in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.

Jagdpächter entdeckt Kind auf Wildkamera

Der Zweieinhalbjährige hatte am Dienstagnachmittag zunächst auf dem Anwesen seiner Eltern in Hornberg gespielt. Anschließend ging er selbstständig in ein nahegelegenes Waldstück. An der anschließenden Suche in dem Waldgebiet waren rund 250 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und dem Deutschen Roten Kreuz beteiligt. Unterstützung erhielten sie durch Hunde, einen Polizeihubschrauber und rund 200 Freiwillige.

Erst nach rund sechs Stunden wurde der Junge schließlich gefunden. Ein Jagdpächter gab den entscheidenden Hinweis. Er hatte das Kind gegen 18.30 Uhr auf einer Wildkamera gesehen. Daraufhin wurde die Suche neu organisiert. 

Gegen 23 Uhr wurde der Junge schließlich am Rand eines Weges von einer Polizeistreife nach einem Hinweis aus dem Polizeihubschrauber gefunden. Ein Notarzt bestätigte, dass das Kind wohlauf ist. Es wurde anschließend seinen Eltern übergeben. Eine ganze Nacht bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hätte der kleine Junge allein im Wald wohl kaum überleben können.

Neben Feuerwehr, Polizei und DRK waren auch ...

© IMAGO/onw-images/IMAGO/Marius Bulling

Neben Feuerwehr, Polizei und DRK waren auch ...

... die Bergwacht und ...

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... die Bergwacht und ...

... die DLRG an der Suche beteiligt.

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... die DLRG an der Suche beteiligt.

Die DLRG hatte bereits Boote in Stellung gebracht.

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Die DLRG hatte bereits Boote in Stellung gebracht.

Auch in Gebäuden wurde nach dem vermissten Kind gesucht.

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Auch in Gebäuden wurde nach dem vermissten Kind gesucht.

Die Suche dauerte mehrere Stunden.

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Die Suche dauerte mehrere Stunden.

Der entscheidende Tipp kam von einem Jagdpächter, der den Jungen über eine Wildkamera entdeckte.

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Der entscheidende Tipp kam von einem Jagdpächter, der den Jungen über eine Wildkamera entdeckte.

Die Suche nach dem Kind verlief erfolgreich.

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Die Suche nach dem Kind verlief erfolgreich.

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Erstellt:
19. März 2025, 10:04 Uhr
Aktualisiert:
20. März 2025, 11:44 Uhr

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