CDU-Landeschef Thomas Strobl will nicht zurück nach Berlin

dpa/lsw Heilbronn. Thomas Strobl will sich auch in Zukunft auf die baden-württembergische Landespolitik konzentrieren und nicht zurück nach Berlin wechseln. „Eine Rückkehr nach Berlin ist keine Option. Die Entscheidung vom Frühjahr 2016 war klar und eindeutig. Und bei dieser Entscheidung bleibt es“, sagte der Landesvorsitzende der CDU am Samstag der „Heilbronner Stimme“ und dem „Mannheimer Morgen“.

Der 59-Jährige war von 1998 bis 2016 Bundestagsabgeordneter, davon zweieinhalb Jahre stellvertretender Fraktionsvorsitzender. 2016 hatte er sein Bundestagsmandat niedergelegt, seitdem ist er Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

Am Samstag wollte die CDU Kultusministerin Susanne Eisenmann als Spitzenkandidatin für die erfolgreiche Landtagswahl 2021 nominieren. Sie hatte sich nach monatelangem internen Machtkampf gegen Strobl durchgesetzt.

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Erstellt:
27. Juli 2019, 10:42 Uhr

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