Räumung nach Garagenbrand: Polizei vermutet Brandstiftung

dpa/lsw Freiburg. Wegen eines Feuers in einer Tiefgarage in Freiburg haben rund 60 Menschen für eine Zeit ihre Wohnungen verlassen müssen - die Polizei geht in dem Fall von Brandstiftung aus. Zwei Autos waren nach Angaben der Ermittler in der Nacht zum Dienstag in Flammen aufgegangen. Dass beide Wagen, die nicht nebeneinander gestanden hätten, zu ähnlicher Zeit zu brennen begonnen hätten, sei vermutlich kein Zufall, sagte ein Polizeisprecher.

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr steht nach einer Übung mit eingeschaltetem Blaulicht an der Feuerwache. Foto: Daniel Bockwoldt/Archivbild

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr steht nach einer Übung mit eingeschaltetem Blaulicht an der Feuerwache. Foto: Daniel Bockwoldt/Archivbild

Nach Angaben der Feuerwehr drohte das Feuer unter einem Wohnblock die Treppenhäuser zu verqualmen. Deshalb mussten die Anwohner vorsorglich ihr Zuhause räumen. Nach etwa zwei Stunden war der Brand gelöscht. Die Feuerwehr war mit 45 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen vor Ort. Vier Menschen wurden laut Polizei wegen Verdachts auf Rauchvergiftung untersucht.

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Erstellt:
16. Juli 2019, 15:35 Uhr

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