Stechmückenjäger erstmals wieder mit Hubschrauber im Einsatz

dpa Speyer. Im Kampf gegen Stechmücken sind die Schnakenjäger am Rhein erstmals wieder mit einem Hubschrauber ausgerückt. Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) sei am Dienstag unter anderem im Raum Groß-Gerau (Hessen) unterwegs gewesen, sagte der wissenschaftliche Direktor Norbert Becker. An diesem Mittwoch sei ein Helikopter-Einsatz in Nordbaden geplant.

Eine Mücke saugt Blut aus dem Arm eines Mannes. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Eine Mücke saugt Blut aus dem Arm eines Mannes. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Zuletzt hatte die Kabs auf Hubschrauber verzichten müssen, da beide Maschinen defekt waren. Seit einigen Tagen sind die Geräte aber wieder flugtauglich. „Wir sind im Einsatz, weil die Pegel etwas gestiegen sind“, sagte Becker. Das könne zu mehr Stechmücken führen.

Vom Hubschrauber aus verteilen die Schnakenjäger den biologischen Wirkstoff Bti. Er zerstört den Darm der Larven und tötet sie. Viele Brutstätten können nur aus der Luft bekämpft werden. Das Einsatzgebiet der Kabs reicht vom Kaiserstuhl in Baden-Württemberg bis nach Hessen und zum rheinland-pfälzischen Bingen.

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Erstellt:
18. Juni 2019, 13:44 Uhr

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